Programm 2025

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Was I easier to love?

Dokumentation, 2025 (permalink)


Gewinner: Beste Kurzdoku

Durch ein Lied und einen Brief findet eine queere chinesisch-amerikanische Tochter Worte für die Liebe und Distanz zu ihrer Mutter. Auf der Suche nach sich selbst ringt sie mit kulturellen Erwartungen, ihrer Identität und all dem, was unausgesprochen bleibt. Doch je mehr sie ihre eigene Stimme findet, desto klarer wird ihr, wo sie herkommt – und wohin sie gehen will.

Der Film begeistert durch einfühlsame, zarte Erzählungen, die intime Einblicke in komplexe Beziehungen ermöglichen – sei es das zerbrochene Mutter‑Tochter‑Verhältnis über Grenzen hinweg, die liebevolle Partnerschaft zweier Frauen, die kulturelle Vorurteile überwindet, oder eine persönliche Lebensgeschichte. Sanfte Stimme, passende Musik und ästhetische Bildgestaltung verleihen den zeitgemäßen Themen emotionale Tiefe und schaffen so einen eindrucksvollen, erinnerungswürdigen Kurzfilm.

The film shines with intimate, tender storytelling that offers authentic glimpses into complex relationships—whether it’s a broken mother‑daughter bond across borders, a same‑sex partnership navigating cultural prejudice, or a personal biographical journey. The gentle narration, evocative music, and striking visuals create an emotionally resonant experience, turning nuanced, contemporary themes into compelling, memorable short‑form cinema.

— EICFF-Jury
Laufzeit:6 Minuten
Land:Deutschland
Sprache:Chinesisch, Englisch, Deutsch
Untertitel:Deutsch, Englisch
Regie:Kaya Hansen